Feuerbestattung – die zeitgemäße Alternative.

1/2018

Technik transparent.

Im Juni erhielt die FBSO einen neuen Abgas-Wärmetauscher. Ein Moment, der FBSO-Teamleiter Michael Köhnlein und sein Team lange beschäftigte. Einblicke in ein großes Manöver, das viel Planungsgeschick und Präzision forderte.

Zwölf Männer und ein Kran seien nötig gewesen, um den alten Kollos über das Dach aus dem Gebäude zu hieven und das neue Gerät einzupassen, erinnert sich Michael Köhnlein. Entsprechend aufwendig gestaltete sich die Vorbereitung des Geräteaustauschs: Ein ganzes halbes Jahr wurde der Wechsel des Abgas-Wärmetauschers bis ins kleinste Detail geplant. Das knapp fünf Tonnen schwere Gerät besteht zu großen Teilen aus Edelstahl und misst 5 x 2,5 x 5 Meter. „Für die dreistündige Aktion mussten Teile des Daches nicht nur abgedeckt, sondern komplett geöffnet werden“, erzählt Michael Köhnlein. Ausbau, Austausch und Entsorgung des Alt-Gerätes seien daraufhin aber ohne Probleme erfolgt. Nicht zuletzt, weil das Projektteam mit allergrößter Sorgfalt ans Werk ging.

Hergestellt von der Firma Rosnik in Nordhorn ist jeder Abgas-Wärmetauscher eine Maßanfertigung und ein Unikat. Wie der alte Abgas-Wärmetauscher wurde auch das neue Gerät speziell an die anderen Anlagen der FBSO angepasst. Die Lebenserwartung des Edelstahlgiganten beträgt sieben bis acht Jahre. Der Wechsel ist notwendig, weil sich im Laufe dieser Zeit die Kühlrippen abnutzen. Da es nur wenige Firmen gibt, die Abgas-Wärmetauscher herstellen, handelt es sich bei neuen Geräten prinzipiell immer um einen Prototypen. „Durch die direkte technische Abstimmung mit den bereits vorhandenen Geräten der FBSO bleibt die hohe Qualität bei jedem Wechsel aber unvermindert erhalten“, versichert Michael Köhnlein. 

Kontakt.

Sie haben Fragen oder wünschen mehr Informationen? Wir beantworten gerne Ihre Fragen.

Sprechen Sie uns an!

Telefon 0861 – 909 84 0

Ein Kran hievte den fünf Tonnen schweren alten Abgas-Wärmetauscher aus der FBSO.